Auf dem Tisch liegt die Hausordnung

Quelle: KI-Generiert

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Die Hausordnung für deine Ferienwohnung: Was wirklich reingehört – und was nicht

Eine Hausordnung schreiben – klingt nach Behördenformular. Klingt nach Verboten. Klingt nach genau dem Gegenteil von Urlaub.

Und trotzdem braucht jede Ferienwohnung eine. Nicht, weil Gästen grundsätzlich misstraut werden muss, sondern weil klare Regeln beiden Seiten das Leben einfacher machen: Der Gast weiß, was gilt. Der Vermieter muss nicht für jede Kleinigkeit einzeln nachfragen oder hinterher Schäden diskutieren.

Die Kunst liegt im Ton. Und darin, was du reinschreibst – und was besser draußen bleibt.


Was in eine gute Hausordnung gehört

Check-in & Check-out

Das Wichtigste zuerst. Gäste wollen wissen: Wann kann ich rein? Wann muss ich raus? Und wie komme ich überhaupt an den Schlüssel?

Schreib das so konkret wie möglich:

  • Check-in ab 15:00 Uhr, Check-out bis 10:00 Uhr
  • Schlüssel im Schlüsselkasten links vom Eingang, Code: XXXX
  • Bei Fragen: [Deine Telefonnummer]

Wenn du Flexibilität anbietest – zum Beispiel früheres Einchecken auf Anfrage – erwähn das kurz. Gäste schätzen es, wenn sie merken, dass es sich um echte Menschen handelt. Nicht um einen Automaten.

Haustiere, Rauchen, Partys

Diese drei Punkte sind die häufigsten Konfliktquellen. Lieber klar formulieren als doppeldeutig:

„Rauchen ist in der Wohnung leider nicht gestattet – auf der Terrasse ist ein Aschenbecher vorhanden."

Das ist freundlich und eindeutig. Niemand fühlt sich belehrt, jeder weiß, was Sache ist.

Mülltrennung & Entsorgung

Klingt banal, ist aber ein echter Schmerzpunkt – besonders in ländlichen Regionen wie Rügen oder Usedom, wo Mülltonnen nicht am nächsten Imbiss stehen. Erkläre kurz, wo welcher Müll hinkommt, an welchem Tag die Abholung ist und ob die Gäste die Tonne selbst rausstellen müssen.

Ruhezeiten

Nicht jede Unterkunft liegt mitten in der Stadt. Aber gerade in Mehrfamilienhäusern oder Ferienhaussiedlungen sind klare Ruhezeiten wichtig. Formuliere sie ohne erhobenen Zeigefinger:

„Die Nachtruhe gilt ab 22:00 Uhr – eure Nachbarn im Haus werden das genauso zu schätzen wissen wie ihr."


Was du weglassen solltest

Viele Hausordnungen sind zu lang. Zu viele Verbote. Zu viel Misstrauen auf Papier. Wenn deine Hausordnung mehr „verboten" als „herzlich willkommen" enthält, stimmt etwas nicht.

Konkret weglassen:

  • Regelungen, die nur dein persönliches Komfortgefühl absichern, aber für Gäste irrelevant sind
  • Doppelungen – was schon im Mietvertrag steht, muss nicht nochmal in der Mappe stehen
  • Drohende Formulierungen à la „Bei Zuwiderhandlung wird eine Strafe von X € erhoben" – das schreckt ab, bevor der Gast auch nur die Wohnungstür aufgemacht hat

Der richtige Ton macht den Unterschied

Stell dir vor, du schreibst die Hausordnung für eine gute Freundin, die deine Wohnung für eine Woche übernimmt. Du würdest nicht schreiben: „Es ist streng untersagt, die Küche nach 22 Uhr zu benutzen." Du würdest sagen: „Abends lieber leise – die Küchenschubladen scheppern ein bisschen, die Nachbarn schlafen früh."

Genau dieser Ton macht den Unterschied zwischen einer Hausordnung, die gelesen wird – und einer, die als erste Seite überblättert wird.


Immer aktuell: Die Hausordnung in der digitalen Gästemappe

Wenn sich etwas ändert – neue Mülltrennungsregeln, neuer Schlüsselkasten-Code, geänderte Ruhezeiten – musst du bei einer gedruckten Hausordnung von vorne anfangen. Neues Blatt, neu ausdrucken, einlaminieren, einlegen. Jedes Mal.

Mit Strandmappe – speziell für Ferienwohnungen in MV gebaut – änderst du einen Eintrag im Dashboard, und die aktualisierte Version ist sofort für alle zukünftigen Gäste sichtbar. Kein Nachdruck, keine Zettelwirtschaft, kein Risiko, dass veraltete Infos in der Mappe stecken.


Die Hausordnung ist kein notwendiges Übel. Sie ist deine erste Chance, Vertrauen aufzubauen – noch bevor der Gast den ersten Blick in die Küche wirft. Nutz sie.

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